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7. – 9. Dezember: Adventsverkauf bei vinigma

Im Dezember öffne ich wie jedes Jahr meinen Keller: An zwei Abenden und einem Samstag Nachmittag gibt es alle Weine zu probieren und natürlich kaufen. Auch ein Teller Suppe gehört dazu. Wer seinen Wein direkt mitnimmt, erhält 10% Rabatt. Zudem sind Lieferungen an diesen drei Tagen ab 500.– Warenwert kostenlos.

Wann? Donnerstag, 7.12.2017, 17–20 Uhr (Buy Local Abendverkauf)
                Freitag, 8.12.2017, 16–20 Uhr
                Samstag, 9.12.2017, 14–18 Uhr

Wo? Im Weinkeller an der Solothurnerstrasse 15, 4053 Basel

Ich freue mich auf drei gesellige Tage!

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vinigma an der Mémoire & Friends in Zürich

Mémoire & Friends ist DIE Messe für Schweizer Weine, zu der jeweils die 180 Top-Produzenten der Schweiz eingeladen werden. vinigma ist zum zweiten Mal dabei - das freut mich natürlich! Wer das Swiss Wine Grand Tasting nicht verpassen will, kommt am Montag, 29. August ins Kongresshaus nach Zürich.

Rechtzeitig vor der Mémoire & Friends ist vinigma heute im Tagesanzeiger. Paul Imhof beantwortet in seiner Kolumne die Frage, warum auf meinem Landwein apriori keine Traubensorte zu finden ist. Ich wünsche erbauliche Lektüre!

 

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Auszeichnungen für jeninser

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Diese gute Nachricht teile ich gerne mit euch allen: Bei den diesjährigen Decanter World Wine Awards hat mein jeninser 2012 erneut – wie 2015 – eine Silbermedaille gewonnen. Der jeninser 2013 wurde mit Bronze ausgezeichnet.

Diese Auszeichnungen bedeuten mir viel. Die Jury dieses renommierten Wettbewerbs setzt sich aus 244 Fachleuten (Masters of Wine, Sommeliers und weitere) der ganzen Welt zusammen. Eine Woche lang wird nach einem strengen Prozedere und in mehreren Ausscheidungs-Runden degustiert. Man darf also ungeniert sagen: Ein Wein, der in diesem Wettbewerb zweimal nacheinander eine Silbermedaille erhält, ist ein richtig guter Wein.

In diesem Sinne, cheers!

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vinigma on Tour: mein neuer Wein aus Argentinien

Am Ostermontag erfülle ich mir einen Traum: Ich werde im April einen Monat lang in Argentinien auf einem Weingut arbeiten und einen Malbec ganz nach meinem Geschmack keltern. Gastgeber und Partner vor Ort ist die Bodega Familia Zuccardi, ein höchst innovativer Familienbetrieb, der aussergewöhnliche Weine mit ganz neuen Methoden produziert. Von meinem Aufenthalt werde ich an dieser Stelle berichten!

Wichtig für euch, liebe Kundinnen und Kunden: Der Betrieb in Basel läuft uneingeschränkt weiter. Bestellungen nehme ich per E-Mail und (mit Einschränkungen wegen der 3 Stunden Zeitverschiebung) per Telefon entgegen. Geliefert wird in Basel und Umgebung jede Woche. Lieferungen in die übrige Schweiz werden per Post verschickt.

Ab Mai bin ich wieder in Basel, um viele Erfahrungen reicher und mit einem neuen Wein im Gepäck. Bis dahin: Hasta luego y cordiales saludos!

 

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Der Jahrgang 2015: eine wahre Freude

Nach einem nicht ganz idealen Frühling und einem perfekten Sommer war die Ernte 2015 von einer ausserordentlichen Qualität. Den Kelterungsprozess habe ich mit grosser Freude und Sorgfalt begleitet – das Resultat ist vielversprechend. Zurzeit reift der jeninser 2015 in Fässern aus Schweizer Eiche, bevor er im Spätsommer 2016 noch einmal für ein halbes Jahr in die Tanks umgefüllt wird.

Auch der ripasso 2015 kommt gut: Er ist schön gereift und bereit zum Abfüllen im Mai, ebenso die Tafelweine priora und nanumy. quintus 2015 wird Ende Sommer abgefüllt. Und last, but not least, ist der jeninser 2014 im Sommer bereit zum Abfüllen. Nach einem eher schwierigen Sommer – Stichwort Suzuki-Fruchtfliege – ist es nun ein erfreulich schöner, voller Wein geworden.

Ich freue mich auf die neuen Jahrgänge.

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3.–5. Dezember: Rampenverkauf

Im Dezember öffne ich meinen Keller: An zwei Abenden und einem Samstag biete ich meine Weine mit 10% Rabatt an, Lieferung frei Haus. Dazu gibts auch ein Glas Wein und einen Teller Suppe.  

Wann? Donnerstag, 3.12.2015, 16–20 Uhr
                Freitag, 4.12.2015, 16–20 Uhr
                Samstag, 5.12.2015, 14–18 Uhr

Wo? Im Weinkeller an der Solothurnerstrasse 15, 4053 Basel

Ich freue mich auf drei gesellige Tage!

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Fussarbeit im Keller

Sind die Trauben einmal im Tank, geht die Handarbeit – oder besser: die Fussarbeit – los. Zweimal täglich steige ich in die gärende Maische und trete die Trauben sorgfältig durch. Was oben schwimmt, wird nach unten gestossen. Die Flüssigkeit von unten kommt wieder nach oben. Mit den Füssen spüre ich, wo die Maische noch nicht gut aufgemischt ist, und welche Trauben noch nicht richtig ausgepresst sind. Die Bewegungen sind langsam und gezielt, denn zu wildes Treten löst die Bitterstoffe aus den Beeren.

Nach knapp drei Wochen ist die Gärung fertig, ich presse den Rest der Flüssigkeit aus und trenne die Flüssigkeit vom Trester. Ich bin wie jedes Jahr gespannt!

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Ernteglück 2015

Ende September 2015, ein prächtiger Samstag nach einem sehr sonnigen und heissen Sommer.  Es war eine wunderbare Ernte: Die Reben strotzten vor Kraft, die Trauben hingen voll und reif. Und dank der langen Hitze im Sommer verging den Suzuki-Fruchtfliegen die Lust, sich zu vermehren. Eine muntere Truppe von Freundinnen und Freunden waren für Lese, Transport und Catering besorgt, so dass es wieder wie immer ein richtiges Erntefest war.

Die Trauben haben heuer schon bei der Ernte einen stolzen Öchslegrad erreicht. Dieses Jahr muss ich den Trocknungsprozess ganz genau beobachten, um genau die richtige Konzentration zu treffen. Viel braucht es diesmal nicht, es ist alles schon angelegt. Ich freue mich sehr auf die feine Arbeit im Keller, das Stösseln und Pressen, das Riechen, Hören und Schmecken. Nur wenn ich mit allen Sinnen dabei bin, weiss ich, wann eingreifen und wann ruhen lassen. Die Balance zwischen kontrollieren und loslassen verlangt viel Aufmerksamkeit. Im Wein wie im Leben.

 

 

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Der jeninser in der Welt am Sonntag VOM 19. Oktober 2014

Im Oktober 2014 durften wir nach Berlin reisen zu Maxime, einer aussergewöhnlichen Weinbar, die ausschliesslich vins naturels und Autorenweine serviert. Dort führten wir mit einer Gruppe von Weinhändlern, Sommeliers und Weinjournalisten unsere erste Vertikale durch: Wir degustierten den jeninser der Jahrgänge 2007 bis 2012. Die Experten waren angetan, gar begeistert. Manfred Klimek, Gründer des Weinblogs «Captain Cork» und selber Weinproduzent in Italien, schrieb eine schöne Würdigung in der Welt am Sonntag.

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Die «Suzuki-Ernte»

Erst hing der viele Regen den ganzen Sommer über zu tief in den Wolken. Dann flogen ostasiatische Fruchtstecher Sturmangriff, und schliesslich schwirrte die Drohne verwirrend tief über unsere Köpfe hinweg!

Ich weiss, einige litten an akuten Hungerästen, andere waren nicht auf fliegende Untertassen vorbereitet, dritte wiederum suchten wiederholt vergebens nach Kistli!

Allen widrigen Umständen und bisweilen suboptimaler Koordinaten zum Trotz, geerntet haben wir schliesslich exakt 840 Kistli bzw 2'149 kg Trauben!

Zu meinem grossen Erstaunen haben wir rund 500 kg weniger als in den vergangen Jahren geerntet, dafür aber beinahe doppelt so viele Kistli benötigt! Die Schlussfolgerung daraus ist: Viel Stüdeli und wenig Beereli!

Nun liegt es an meinem Geschick, Erfahrung und Glück, das Bestmögliche daraus zu machen. Einfach wird es nicht. Aber, wer geduldig ist und im 2016 wieder zur Ernte kommen mag, wird kosten können!

VIVA!
Dank!
Und Glück!

Herzliche Grüsse
Valentin

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In den Reben

In den Reben steckt viel Handarbeit und Sorgfalt. Die Triebe werden von Hand erlesen, ausgebrochen und in die Stützdrähte eingeschlauft. Der Pflanzenschutz und das sommerliche Zurückschneiden erfordern viel Präzision und Ausdauer. Die Rebe und der Rebbau sind vergleichbar mit Spitzensport: Jeder Handgriff sitzt, jeder Eingriff ist genaustens geplant und budgetiert, jeder Trieb optimiert. Die Rebe, der Boden und ich erbringen Spitzenleistungen. Am Ende wird sorgfältig von Hand geerntet. Traube um Traube wird ins Körbli gelegt und getrocknet.

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